Sie werden oft auch Salafi, Wahabi oder manchmal auch Unitaristen genannt.
Bid’awiyya, diejenigen die das Vermeiden von Neuerungen, als eine neue wesentliche Tugend für die muslimische Gemeinschaft halten, ist ihr richtiger Name.

Nicht nur weil sie mit dem Finger naserümpfend auf alles zeigen, was ihnen nicht gefällt und dabei vorwurfsvoll angeekelt das Wort Bid’a zischen, sondern weil sie auch den Wortsinn von Bid’a, Neuerung, soweit verkürzen, dass er zum politischen Kampfbegriff taugt.

So wie der Freund Gottes mit der Zunge des Herrn spricht, wie es in einem Ausspruch des Propheten Mohamed, der Friede sei auf ihm, heisst, so spricht der Anhänger der Bid’awiyya mit dem Mundgeruch Sheitans.

Denn alles was segensreich und löblich ist und seit vielen Jahrhunderten gelebte Praxis muslimischen Glaubenslebens zu Ehren des Herrn und seines Gesandten, ist ihnen, wie dem neidischen Herrn der Zwietrachts, Sheitan, zuwider.

Um dieser Frecheit die Krone aufzusetzen, nennen sie ihren Weg derer, die sich puristisch Rückbesinnen auf das Allererste und meinen, wie sie Gott damit auffordern ihrem Ideal politische und weltliche Macht zu verschaffen. Petrodollars genügen nicht! Und die Verrücktesten unter ihnen opfern sich, ihr Leben und das ihrer Nachbarn, ob er will oder nicht, der Schädel muss dran glauben.

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