Die Methode des wissenschaftlichen Arbeiten behauptet, dass ihre Urteile vorläufig sind. Solange sie nicht durch bessere Erklärungen abgelöst würden, seien sie also gültig.
Damit begründen die Naturwissenschaften ein sich an die Wirklichkeit allmählich annäherndes Verfahren. Euphemistisch behaupten ihre Vertreter, „Sie irrt sich nach oben.“
Ist Wissenschaft also überhaupt auf der Suche nach Wahrheit, wenn sie selbst den Grad der Richtigkeit ihrer Ergebnisse stets nur als vorläufig anerkennt?
Ist Wahrheit so beschaffen, dass sie sich erst allmählich zu erkennen gibt?
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