Wissenschaft macht eine Grundannahme, die nirgends erwähnt wird, dass nämlich das Ganze sich in einfache Teile zerlegen lässt. Durch geschickte Teilung in weniger komplexe Teile lassen sich so Grundbauteile ermitteln, aus denen sich durch erneutes geschicktes Zusammenfügen wieder das Ganze ergibt.
Das Prinzip der Entschlüsselung des Gefüges vom Komplizierten zum Einfachen liegt allen unseren Forschungen zugrunde. Wenn dem aber garnicht so ist, diese Grundannahme falsch ist, Zerlegung nicht den Komplexitätsgrad vermindert oder daraus nur irreversible Zerstörung folgt?
Oder das was ist nie bleibt, also der noch so einfallsreichen Zergliederung keine Angriffsfläche bietet, weil längst schon wieder vergangen?