Oft wird behauptet der demokratische Prozess der Entscheidungsfindung fördere Gerechtigkeit. Gerechtigkeit ist ein qualitativer, moralischer Wert.

Das demokratische Verfahren ist die quantitative Bestimmung von Mehrheiten. Zur Entscheidungsfindung taugt es nur, wenn sich Haltungen und Meinungen quantifizieren und auf eine Ja-Nein Entscheidung reduzieren lassen. Sie müssen demnach nicht nur entscheidungsreif sondern auch befragungstauglich digitalisiert worden sein, in ein Dafür oder ein Dagegen.

Wie kann man annehmen ein Prozess zur Bestimmung von abzählbaren Quantitäten könne ethische Qualitäten fördern?