Beides hilft, dem Hingegebenen im einen oder im anderen Fall, dem Hörigen, für die Dauer der Hingabe oder der Hörigkeit, vom Ersten gewollt dem Zweiten gemusst, seine jeweilige subjektive, ich-bewusste, nur dem Menschen typische Dissoziiertheit des eigenen Ich’s aufzulösen.

Beide benötigen dazu den Anderen, der Hörige wird, ohne dass sich jemand seiner bemächtigt und bedingungslos unterwirft nicht hörig. Der Hingegebene braucht den anderen, worin er sich hingibt, er erfährt mit der Auflösung des Ich-Bewusstsein im anderen seine Hingabe.

Beide beenden so den Akt der Reflexion. Der Hörige ist all seinem Menschsein beraubtes Werkzeug der übergeordneten Subjektivität des Anderen, der Hingegebene erfährt Subjektlosigkeit im Anderen, beide sind nicht mehr unterscheidbar.

Hadis Qudsi, Gott spricht: ,,Der mich Liebende nähert sich mir mit freiwilligen Gebeten/Opfertaten bis ich ihn liebe. Wenn ich ihn liebe, hört er durch meine Ohren, spricht durch meinen Mund, handelt mit meiner Hand.“