Wer den Himmel vergißt, muß in Tyrannei enden!
Und wie viele Male belehrte ich mein Gemüt, dass das Licht der Sterne hunderttausende Jahre durch die Leere des Raumes gereist sei, bis es unser Auge, das versteht, fand und trotzdem kehrt der innere Sinn vor dieser unfassbaren Weite immer wieder zurück zum Trost des Jenseits.
Wir haben mit dem Elektrischen Helligkeit in die Nacht gezaubert und sehen kaum noch Sterne. Ihr Licht meidet seitdem unser Auge und verweigert den alten Trost.
Die Tyrannei des andauernden Tages und seiner sichtbar glänzenden Güter beherrscht uns seitdem. Wie das Vieh auf der Weide fressen wir uns voran mit gesenktem Blick von Grashalm zu Grashalm und scheißen es hinten wieder raus, wo wir zuvor noch standen und fraßen, bei Tag und in der Nacht.
Und dann kommen die Jungen angeführt von kleinen Mädchen und warnen, „He ihr Alten, scheißt nicht alles zu, auch wir wollen fressen“!
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