Mit unserem physikalisch geschulten Verstand suchen wir nach ursächlichen, charaktervollen Akteuren, die in diskreten Verhältnissen miteinander wechselwirken.
Im Deutschen nennen wir sie der Einfachheit halber Teilchen, die wir sprachlich mit dem Wort Materie verknüpfen, die letztlich gleich der Energie und ihrer Masse sind.
Masse lässt sich bestimmen Energie auch, aber Materie?, da wird’s schon schwieriger, geht sie von Materie in Antimaterie über und Vice versa?, nachweisbar selten, und zuletzt, Teilchen und Nicht-teilchen oder Welle, zwei widerstreitende Paradigmen, wo Welle da kein Teilchen und umgekehrt.
Damit lässt sich aber gut rechnen, rechnen heisst, Operatoren mit Operanden in ein Verhältnis setzen. Diese Konstruktionen nennt man Funktionen, sie liefern diskrete Ergebnisse. Solange diese Funktionen keine Unendlichkeiten erzeugen und einigermaßen griffig sind, werden sie als physikalische Regeln gehandelt. Euphemisch zu Naturgesetzen erhoben, beschreiben diese regelmäßigen Verhältnisse Modelle mit engen Spielräumen, also nie das Ganze.
Überschaubares Denken, wenngleich immens kompliziert in seinen Verästelungen bei der Suche dem allerfeinsten Großen.
Des Physikers Glaubensbekenntnis beginnt mit, es gibt Etwas, was mit einem anderen Etwas wechselwirkt und diese Interaktion bildet ein berechenbares Verhältnis.
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