Helligkeit dringt durch die Augen und Licht wird so von Strukturen aus Schatten und Dunklem begleitet. Unsere Erinnerung gleicht diese ins Licht gebetteten Schatten mit bereits erkannten Dunkelheiten ab und der Verstand bildet daraus Verstehen und nennt sie Bilder.
Was wir stofflich nennen, ist somit aus Dunkelheit. Wir könnten es nicht anschauen, wäre es aus schattenloser Helligkeit. Nur von Licht beschienene Dunkelheiten ermöglichen erkennen.
Schattenloses ist für uns unsichtbar, so können wir Klang oder Luft nicht sehen, trotzdem sie eine lebenswichtige Vorraussetzung für Atmer ist.
Ob Luft vorhanden ist oder nicht können wir mit Augen, die schattentransportierende Helligkeit wahrnehmen nicht erkennen.
Luft, obgleich vorhanden oder nicht, ist vor der Helligkeit verborgen. Luft wirft keine Schatten.
Der Bergmann trägt die Grubenlampe mit sich um festzustellen, ob dort wohin er geht ausreichend Luft vorhanden ist. Was macht diese Lampe? Sie wandelt Unsichtbares in Sichtbares. Dort wo die Grubenlampe nicht scheint, ist zu wenig Atemluft.
So gibt es zweierlei Unsichtbares, das was bei Helligkeit keine Schatten wirft und das was unser Verstand nicht zuordnen kann, weil es keine ausreichend ähnliche Erinnerung gibt.
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