Von dort nach dort, noch Ziel schon liegt es hinter uns, von Erwartung zur Erinnerung, genau dazwischen kaum länger als ein Schritt, das Jetzt, das Wirkliche des Auf-Dem-Weg-Seins.

Ein Moment nur im jeweiligen Jetzt, fliegen Gedanken, Erinnerung und Wünsche zusammen und gestalten den Weg, wie wir ihn erkennen.

Im jeweiligen Jetzt, dem Schritt, den wir gerade auf den Weg setzen, begegnen wir erwartungsfroh oder mit Sorgen dem übernächsten Schritt, und wir erinnern uns mit Scham daran, als wir an vergangenen Schritten stolperten oder schmunzeln erheitert, wenn glückliche Schritte unserer Erinnerung durchziehen.

Was macht den Schritt im jeweiligen Jetzt so besonders, was erhebt ihn aus der Sorge ums Nächste und Übernächste und der Erinnerung an Altes?

Wir gehen ihn, setzen ihn auf den Weg, nachdem wir uns für ihn entschieden haben zuvor die Absicht voranzugehen und nicht etwa eine Rast einzulegen. Vergangene Schritte können wir nicht gehen, genausowenig schon die, die uns zu gehen noch bestimmt sind.

Wohin ein Weg führt bestimmt die Absicht und nicht die Erinnerung und nicht die Sorge.

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