Vor Lichtjahrmillionen ausgesandt trifft es auf die Netzhaut von Atmern, irgendwo in dieser Galaxis, diesem Sonnensystem, auf diesem Planeten, als gerade Nacht ist, und einer von uns in den Himmel schaute, das Sternenlicht.

Wir sehen, weil wir atmen. Als wir noch vernabelt waren, gelang noch kein Sternenlicht in unsere Augen, wir konnten sie auch nicht sehen, deren Blut wir tranken, in deren Bäuchen unsere Herzen das kräftige Schlagen lernten.

Seitdem begleitet unser Erdenleben das Pulsieren und Atmen, und fernes Sternenlicht erinnert uns an etwas, das wir vergessen haben, mit unserem großen Hunger nach Mehr.

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