Manchmal frage ich mich, ob diese medialen Grossthemen tatsächlich, also wirklich wichtig sind oder nur dem ein oder anderen Geschäftsmodell zuträglich.

Was ist wirklich wichtig? Lieben ist wichtig, sterben ist wichtig, hungern ist wichtig, vertrauen ist wichtig, Mitgefühl ist wichtig, lernen ist wichtig, sich benehmen und begegnen ist wichtig.

Nicht wichtig ist, was wir nicht beeinflussen können. Technischer Fortschritt macht uns glauben, dass es immer weniger Lebensbereiche gibt, deren Verlauf wir nicht bestimmen können.

Schicksale jedoch sind nicht wichtig, weil wir sie nicht steuern können, allenfalls können wir unsere Haltung dem Schicksal gegenüber anpassen. Wichtig ist also, dass wir Ergebenheit gegenüber dem Schicksal leben können, Ergebenheit zuvor erlernt zu haben und dass wir erkennen können, wann handeln notwendig ist und wann nicht.

Im Nachhinein stellt sich heraus der Milleniumsbug war nicht wichtig, sondern ein Hype, die Finanzskrise ein Hype, Pandemien ein Hype, Klimaerwärmung ein Hype. Die zugrundeliegenden Ereignisse sind bei ehrlichen und näherem Analysieren eher Schicksalsbehaftetes als Handlungsfelder und damit nicht wichtig, wir müssen sie ertragen lernen.

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