Aus der Logik kennen wir den Satz, tertium non datur. Der Satz vom ausgeschlossenen Dritten erlaubt keiner wahren Aussage die Möglichkeit auch falsch zu sein. Wenn wir aber vom Licht sprechen und Aussagen über sein Wesen machen, so nennen wir es mal Welle bald Teilchen und beide Konzepte der Wesensbeschaffenheit des Phänomens Licht schließen sich aus, sind also nicht in der Menge des jeweilig andern enthalten und trotzdem sollen beide gleich gültig sein.

Soll das Sprechen von Licht Aussagen enthalten, müssen sie wahr sein können, sonst sind sie keine.

Unser Verstehen von Licht und die Aussagen, die wir darauf aufbauend treffen, erzeugen aber gegensätzliche „Wahrheiten“, die sich widersprechen und das verletzt das Logikgesetz vom ausgeschlossenen Dritten.

Was ist davon zu halten? Ist der Satz vom ausgeschlossenen Dritten nur ein Spezialfall und besitzt keine Allgemeingültigkeit, dann ist es kein Satz. Sind unsere Aussagen über die Wesensbeschaffenheiten von Licht unvollständig, weshalb können sie dann aber die Phänomene trotzdem vollumfänglich beschreiben?

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