Ein immenser Nachteil unserer modernen, demoktratisch legitimierten Regierungsvertreter ist ihre kurze auf instabile Mehrheiten gegründete Haltbarkeit gegenüber der dem Altern verknüpften Vergänglichkeit von Monarchen und despotisch regierenden Präsidenten.
Das Haltbarkeitsprinzip misst sich hier mit dem Vergänglichkeitsprinzip und damit der Frage, welche Vorhaben lohnt es sich überhaupt anzugehen.
Dem Machthaber und Entscheider, der mit kurzfristigen Mehrheitsverhältnissen sein Tun legitimiert, muß kurzfristige Erfolge feiern können, damit seine Macht erhalten und ausreichend große Zustimmung für sein im Amt bleiben herrscht.
Langfristige Vorhaben wird er nicht begleiten können, nicht vorantreiben und nicht fördern, wenn seine Zeit an der Macht vorbei ist.
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