Trigema-Chef kritisiert deutsche Waffenlieferungen an die Ukraine: „Irgendwo muss man Vernunft haben“

Außerdem würden die Lieferungen nach Ansicht von Grupp den Krieg nicht schneller beenden, sondern weiter befeuern. „Wenn sich vor meiner Firma zwei schlagen würden und ich würde dem einen eine große Axt und dem anderen ein großes Messer geben, da würde man sagen ‚Der Grupp fängt jetzt an zu spinnen‘“, sagte der 80-Jährige sinnbildlich. „Ich muss die beiden auseinanderdividieren.“ So sollte auch Deutschland dafür sorgen, dass der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine schnellstmöglich beruhigt und schließlich beigelegt werde.

Dass der Krieg abseits von Friedensverhandlungen zu einem Ende kommen werde, hält Grupp nämlich für unwahrscheinlich. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass Putin diesen Krieg verloren geben wird. Es gibt ja auch das Risiko, dass es zum Schluss immer Richtung Atomgefahr geht“, so der Geschäftsführer der Traditionsfirma.

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