Die Silbe „Un“ bewirkt eine seltsame Suchbewgung, die dem Benannten die Hinweisbarkeit nimmt. Benanntes kennzeichnet sich gängigerweise dadurch aus, daß das Zeigbare gemeint ist und nicht das andere, das nicht gezeigt wird.

Die Silbe „un“ macht nun etwas sehr seltsames, sie zeigt auf etwas sagt aber, das jenes nicht das Gemeinte sei, sondern das was dem Gezeigten nicht entspricht.

So wird aus dem Möglichen das Unmögliche, dem Bedingten das Unbedingte, dem Wirklichen das Unwirkliche, dem Vermeidbaren das Unvermeidliche, dem Wissen das Unwissen, dem Willen der Unwille, der Tätigkeit die Untätigkeit, dem Bekleideten das Unbekleidete usw.

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