Was ist das Innen und was das Außen? Das Auge sieht, aber sieht sich nicht selbst, das ist, was wir vom Außen erfahren. (gleiches gilt für die anderen vier Sinne) Und doch ist uns wichtig, dass wir für Aussenstehende als Dazugehörige wahrgenommen werden. Wir beobachten uns, wie wir wirken. Im Inneren spüren wir uns selbst ohne Zutun eines Sinnesorgans. Wir verorten uns, wo Sinneseindrücke stattfinden. Nur in der Erinnerung des Geschehens spüren wir uns. Und hier teilen wir uns auf in Wollende und in Hörende.

Das Außen wird von uns vereinnahmt als unsere Lebenswelt, dabei sind es nur Reize an Sinne von etwas, das wir in Beziehung setzen zum Innen, dem Erinnerten.

So benennen wir, zunächst Greifbares, dann Begreifbares, zuletzt Unbegreifbares. Die Namen schaffen Dinge. Das Innere, das namenslose Ich, lernt allerlei Wohlgefühl kennen und schätzen und Schmerzen meiden.

Aussenstehende haben uns Namen gegeben, wir sagen ihnen, ich bin der und der, die oder die, ich heiße wird zu, ich bin.

Doch welche Namen tragen wir im Inneren, worin kein Aussenstehender teil hat, wer bin ich, bevor ich mich erinnere?

Und eine noch viel drängendere Frage sucht die Antwort, wie kommen wir, die im Innen Vereinzelete mit eigenen Sichten auf das jeweilige Aussen zu gemeinsamen Verständnis des Benannten?

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