Physiker suchen sein Wesen zu entschlüsseln und seine Herkunft zu erfassen.
Es reist ohne Gefährt und ohne Straße, ja noch nicht einmal ohne festen, flüssigen, luftigen oder sonstwie geartetem Medium, und wie es entsteht ist noch erstaunlicher, sagen sie.
Teile, die keine sind, weil sie lichtschnell energieausendend hüpfen von Einem zum Anderen und zugleich Wellen bilden – ja was eigentlich? – in ihrer Teilchen-Gesamtheit, das sei das Helligkeit verbreitende Licht, sagen sie. Suchen nach Antworten und kommen an die Grenzen des menschlichen Verstandes, ohne Verstehen.
Auf der Suche nach seinem Ursprung stellen wir nur fest, das vom Licht Beschienene, das beleuchtet ist, im Rang von möglichen Ursachen Lichtquelle zu sein niederer ist als das was Helligkeit aussendet. So ist der im Vollmond glitzernde See niederer als der sich in ihm spiegelnde Mond und dieser wiederum niederer als die ihn beleuchtende Sonne und diese niederer als die in ihr strahlende Lichtquelle.
Die Kette dieser Lichtquellen ist endlich. Wir nutzen unsere Sprache nicht genau und verhindern damit Verstehen, denn alles was hell ist, kann nicht die Ursache für Licht sein, denn das vom Licht veranlasste Leuchten und kann nicht selbst Licht genannt werden.
Licht ist hinter oder in der Helligkeit verborgen. Wir können es nicht sehen nur seine Auswirkungen der Helligkeit erscheinen uns und ermöglichen so Sehen überhaupt.
Al Ghazali macht das am Beispiel des Entleiher und Verleiers in seinem Buch Mishkat al Anwar deutlich. Der Entleiher nutzt die Reichtümer des Verleihers für eine festgesetzte Zeitdauer und erscheint in ihrer Pracht, so wie die Helligkeit nur dadurch entsteht, das der Verleiher des Lichts, dieses auf Dinge scheinen lässt.
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