Dimension ein lateinisches Lehnwort, das ursprünglich Ausmaß bedeutete, wird zunehmend mit der Bedeutung verwendet, etwas zu sein, was ein grundsätzliches Raster bezeichnet, um das Ereignis von Phänomenen zu beschreiben oder besser im Rasternetz einzufangen.
Mehrdimensionalität wird dann zum Gütezeichen einer solchen Betrachtungsweise. Im digitalen Zeitalter untersuchen wir Abbildungen von Wirklichkeiten in Datenmengen, je größer solche Datensätze je besser.
Strukturen in diesen Daten lassen sich nur feststellen, wenn zuvor Dimensionen festgelegt wurden anhand derer bestimmte Algorithmen die Daten ordnen.
Dabei hat eine Dimension für sich keine Bedeutung, erst die Bezüge im Konzert vieler Dimensionen und ihre Gewichtung untereinander führen Strukturen in den Daten zutage.
Grundlegend sind dabei die Dimensionen Zeit und Ort, ohne diese sind Aussagen zur Information in den untersuchten Daten wenig hilfreich. Wenn aber sowohl Zeit als Ort selbst keine eindeutigen Dimensionen sind, sondern selbst aus einer Vielzahl von Faktoren und Rasterpunkten zusammengesetzt sind, dann werden viele digitale Informationen in sich und grundlegend vieldeutig.
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