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Spiegelungen
Was wäre, wann immer wir Zeitung lesen, Blogs durchforsten, Bücher studieren, Filme schauen, Musik hören uns selbst begegneten, Zeitungsartikel über uns, unsere Gedanken in fremden Blogs lesen, über unser Gewusstes aus Büchern erfahren, uns in fremden Filmen begegnen, unsere eigenen Lieder hören? Und wie viel Unbekanntes, Fremdes ertragen wir beim Lesen, Durchforsten, Schauen, Hören und Begegnen? Unser Leseverstehen verlangt nach…
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Unmündigkeit
Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen.
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Das eingeordnete Wort
„Einordnung“ ist ein typisches Verfahren wenigstens deutscher, mehr und mehr aber aller westlichen Medien. Wann immer der Satz: „Wir müssen das natürlich einordnen …“, gesprochen oder geschrieben wird, höre ich auf, zuzusehen oder zu lesen. Medien sind keine Lehrmeister einer staatlichen Meinung, sondern die sogenannte Vierte Gewalt, die nötigenfalls staatliches Handeln in Frage stellt. Aber die Zeiten „Woodsteins“ sind offensichtlich…
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Oh people come to Islam
with your clothings, with your minds, with your actings. (Maulana Sheikh Nazim) https://en.wikipedia.org/wiki/Melchizedek?wprov=sfla1
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Ohne Ausserhalb kein Wert
6.41 Der Sinn der Welt muß außerhalb ihrer liegen. In der Welt ist alles, wie es ist, und geschieht alles, wie es geschieht; es gibt in ihr keinen Wert- und wenn es ihn gäbe, so hätte er keinen Wert Wenn es einen Wert gibt, der Wert hat, so muß er außerhalb allen Geschehens und So-Seins liegen…. Ludwig Wittgenstein, Tractatus
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Eine freundliche Begegnung
Heute Nacht wurde mir mein Freund von Herrn Eilenberger vorgestellt, Wittgenstein. 6.36311 Daß die Sonne morgen aufgehen wird, ist eine Hypothese; und das heißt: wir wissen nicht, ob sie aufgehen wird. 6.37 Einen Zwang, nach dem Eines geschehen müßte, weil nur etwas anderes geschehen ist, gibt es nicht. Es gibt nur eine logische Notwendigkeit. 6.371 Der ganzen modernen Weltanschauung liegt…
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An der Kasse
Eine kurze Geschichte über verlassene Hunde und ihr Leid, das sie nicht vergessen können und schlechten Menschen, die es verursachten. Dann die resolute Feststellung der Kassiererin, es gäbe mehr Gute als Schlechte, nur höre man so wenig von den Guten. Die wenigen Schlechten seien so laut und nur ihre Vergehen fänden Interesse bei denen die Nachrichten verbreiten.
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Vom Thron
Es sei, Gott ist Einer. Dann bestimmt einzig Gott über das Unverfügbare und Schicksal. Jegliches Schicksalbehaftete dauert an bis ins Unendliche. Die unendlichen Orte sind Himmel und Hölle, ihre Insassen, Menschen. Das Festlegen der Richtung des Schicksals obliegt dem Beschluss, dem das Wort folgt, daß es so sein solle. Der Mensch bittet um ein gutes Schicksal für sich und seine…
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Gottes Gründe
Erführen wir die Gründe vom Sosein des Unverfügbaren, gelänge uns der Blick in das Gefüge von Weltentstehung, um wieviel ohnmächtiger müssten wir dann sein? Unser Gebet um etwas wandelte sich in Anbetung und Staunen. Und doch lehrt uns Gott Gebete um Rechtleitung, als wolle er unser Staunen nicht, sondern verlange nach dem Tun.