Schlagwort: #verstehen

  • Dimension 

    EUKLIDISCHE Dimensionen ergeben sich nicht auseinander! Keine wie auch immer geartete Geradenschar oder Punktmenge ergibt eine Fläche, kein Flächenturm erzeugt je einen Körper, kein Körpergewirr einen Tesserakt. So ist in der 0-Dimension nur ein Punkt, in der 1-Dimension nur eine Gerade, in der 2-Dimension nur eine Fläche, in der 3-Dimension nur ein Körper usw.  Mit dem Begriff der Unendlichkeit werden…

  • Vollkomenes

    Vollkommenes tritt nur im Möglichen nicht im Unmöglichen zu tage. Vollkommenes gründet in der Offenbarung und Initiation, der Rede Gottes an und zum Mensch. Wer das zu umgehen versucht, wird mit seiner Neuerung Abweichungen vom Vollkommenen, also eigenes beigesellen.  So die Sicht der Überlieferung, doch wer bestätigt ihr rechtes Verstehen vom Überlieferten?

  • Wenn naturwissenschaftliche Urteile …

    Die Methode des wissenschaftlichen Arbeiten behauptet, dass ihre Urteile vorläufig sind. Solange sie nicht durch bessere Erklärungen abgelöst würden, seien sie also gültig. Damit begründen die Naturwissenschaften ein sich an die Wirklichkeit allmählich annäherndes Verfahren. Euphemistisch behaupten ihre Vertreter, „Sie irrt sich nach oben.“ Ist Wissenschaft also überhaupt auf der Suche nach Wahrheit, wenn sie selbst den Grad der Richtigkeit…

  • Schwere

    Wenn Gravitation nur eine Scheinkraft ist, dann ist das Zurückgehalten werden vom freien Fall unser Gewicht. Schwere wird, so verstanden, nur zu einer geometrische Größe, doch wie kommt es dann zur Masse? Weshalb agglomeriert sie überhaupt…? Wer oder was erzeugt die Raumzeitknoten, in die dann das fällt, was dann Massenbehaftetes wird?

  • Hinter dem ersten Himmel

    Weltbilder und Kosmologien aus dem Mittelalter Dieser Holzstich, veröffentlicht von Camille Flammarion einem Astronom des 19. Jahrhunderts, stammt wahrscheinlich aus dem Spätmittelalter um 1600. Flammarion nutzt diesen Holzstich um mittelalterliche Kosmologien für rückständig zu erklären, vorallem versucht er die mittelalterliche Vorstellung von der Flacherde gegenüber seiner modernen Weltsicht des 19. Jahrhunderts in seinem Buch, „L’atmosphère, Météorologie populaire“, ins Lächerliche zu…

  • Klugheit

    Woher weiß der Kluge, daß er nicht dumm ist? Der Kluge weiß, daß er glaubt, wohingegen der Dumme glaubt, daß er weiß. Doch verhindert damit Glauben Dummheit?

  • Gotteserkenntnis

    (bi) So wie die Brille ein Zeichen für das Vorhandensein von Augen, Augen ein Zeichen für das Dasein der Sonne und die Sonne Zeichen für den Ort ihres Zentrums ist, so ist das Gebet ein Zeichen für die Existenz Gottes. Ohne Zentrum gäbe es keine Sonne, ohne Sonne keine Augen, ohne Augen keine Brille und ohne Gott kein Gebet.