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Vom Wesen der KI
Benennen behauptet Verstehen; wenn wir also allenthalben von künstlicher Intelligenz sprechen, die da in den verwobenen kybernetischen Prozessen probabilistischer Bewertungssysteme zum Finden eng umrissener Fragestellungen dient, wie etwa ist das was das Bild zeigt, eine Katze oder keine Katze, meinen wir das Wesen dessen, was KI sei, verstanden zu haben. Haben wir wirklich verstanden, was… — read more
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Kategorien verstandesmäßiger Urteile
Der Verstand kennt genau drei Kategorien von Urteilen, das Notwendige, das Unmögliche und das Mögliche. Notwendig ist, was keinen Widerspruch zulässt. Sein Gegenteil ist das Unmögliche, da es nicht behauptet werden kann. Alles was sowohl behauptet und abgelehnt werden kann, gehört zu den Urteilen aus der Kategorie des Möglichen. Alles was Welt ist, ist verursacht… — read more
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Vorvergangenes, Vergangenes, Jetzt, Zukünftiges und Jenseits
Was wenn Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft Eins sind, immer da ohne Wandel? Und das Jetzt, wie ein Lichtstrahl immer nur einen Teil davon offenbart. — read more
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Der befreite Wille
Entweder ist das was ist vorherbestimmt oder zufällig, von was also ist der Wille befreit, wenn er sich frei nennt? Wäre er vom Vorherbestimmtsein befreit, würde ihn der Zufall dirigieren, andernfalls wäre die Vorherbestimmung sein Herr und so wäre der freie Wille weder vom Einen noch vom Andern frei, sondern an die Vorherbestimmung oder den… — read more
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Lesch @ Co
In einem youtube Video erklärt Professor Lesch den Forschungsweg der Physiker zum Wesenskern der Materie und fragt, woraus besteht Materie? Der Suchweg dorthin soll durch fortwährendes Zerteilen gefunden werden können. Interessant dabei, so seine Behauptung, die Ergebnisse heutiger Forschung decken sich mit denen der griechischen Atomisten, die wie Demokrit und Leukip vor zweieinhalb tausend Jahren… — read more
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Jenseits
Unerreichbar im Diesseits, wie der Regenbogen flieht es vor allen unseren Bemühungen unter ihm hindurchzugehen. Von allen Seiten umgeben von Jenseits, innen wie außen, richten wir unseren Intellekt, um zu verstehen, was es heißt im Jenseits zu sein. — read more
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Hehe…
Auf Walisisch heisst das so: Rydym i gyd am fyw bywyd ffrwythlon yn ystod bywyd dim ond byw gyda’ch gilydd, nid yw’n gweithio. Viel Spass mit den Übersetzungstools heutiger KI Systeme. — read more
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Verhältnisse
Qualitäten sind nur in Verhältnissen denkbar, Grösse nur, wenn sie neben Kleinen gestellt ist, Helles nur neben Dunklem, Schönes neben Hässlichem, Würde neben Schändlichem, Farbiges neben Eintönigem und so weiter. Erst die Gegensätze und graduellen Unterschiede im Verhältnis zueinander machen Qualität sichtbar. Nur wenn es ein in uns gelegtes Muster einer Qualität, zum Beispiel dem… — read more
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Veränderung
Veränderung verlangt etwas Beharrendes, so Kant (vgl. Kant 1781/87, A 187/B 230ff.), etwas zeitüberdauernd Selbiges, an dem Eigenschaften wechseln (können), was auch heute noch unbestritten ist: „change [Veränderung] needs identity as well as difference“ (Mellor, 1998, 89). Identität über die Zeit hinweg ist aber (vielleicht) für bestimmte Vorgänge nicht anzunehmen. Merke: Nur was Beharrungsvermögen hat,… — read more
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Tröstlich
Die Lehre von der Wiederkehr ist zweifelhaften Sinns. Es fragt sich sehr, ob man nachhernoch sagen kann: Ich bins. Allein was tuts, wenn mit der Zeitsich ändert die Gestalt? Die Fähigkeit zu Lust und Leidvergeht wohl nicht so bald. Wilhelm Busch — read more