• Vorvergangenes, Vergangenes, Jetzt, Zukünftiges und Jenseits

    Was wenn Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft Eins sind, immer da ohne Wandel? Und das Jetzt, wie ein Lichtstrahl immer nur einen Teil davon offenbart.

  • Der befreite Wille

    Entweder ist das was ist vorherbestimmt oder zufällig, von was also ist der Wille befreit, wenn er sich frei nennt? Wäre er vom Vorherbestimmtsein befreit, würde ihn der Zufall dirigieren, andernfalls wäre die Vorherbestimmung sein Herr und so wäre der freie Wille weder vom Einen noch vom Andern frei, sondern an die Vorherbestimmung oder den Zufall mit eisernen Bändern an…

  • Lesch @ Co

    In einem youtube Video erklärt Professor Lesch den Forschungsweg der Physiker zum Wesenskern der Materie und fragt, woraus besteht Materie? Der Suchweg dorthin soll durch fortwährendes Zerteilen gefunden werden können. Interessant dabei, so seine Behauptung, die Ergebnisse heutiger Forschung decken sich mit denen der griechischen Atomisten, die wie Demokrit und Leukip vor zweieinhalb tausend Jahren bereits folgerten, Materie bestünde aus…

  • Jenseits

    Unerreichbar im Diesseits, wie der Regenbogen flieht es vor allen unseren Bemühungen unter ihm hindurchzugehen. Von allen Seiten umgeben von Jenseits, innen wie außen, richten wir unseren Intellekt, um zu verstehen, was es heißt im Jenseits zu sein.

  • Hehe…

    Auf Walisisch heisst das so: Rydym i gyd am fyw bywyd ffrwythlon yn ystod bywyd dim ond byw gyda’ch gilydd, nid yw’n gweithio. Viel Spass mit den Übersetzungstools heutiger KI Systeme.

  • Verhältnisse

    Qualitäten sind nur in Verhältnissen denkbar, Grösse nur, wenn sie neben Kleinen gestellt ist, Helles nur neben Dunklem, Schönes neben Hässlichem, Würde neben Schändlichem, Farbiges neben Eintönigem und so weiter. Erst die Gegensätze und graduellen Unterschiede im Verhältnis zueinander machen Qualität sichtbar. Nur wenn es ein in uns gelegtes Muster einer Qualität, zum Beispiel dem Schön sein, gibt, können wir…

  • Veränderung

    Veränderung verlangt etwas Beharrendes, so Kant (vgl. Kant 1781/87, A 187/B 230ff.), etwas zeitüberdauernd Selbiges, an dem Eigenschaften wechseln (können), was auch heute noch unbestritten ist: „change [Veränderung] needs identity as well as difference“ (Mellor, 1998, 89). Identität über die Zeit hinweg ist aber (vielleicht) für bestimmte Vorgänge nicht anzunehmen. Merke: Nur was Beharrungsvermögen hat, also über die Zeit Identität…

  • Tröstlich

    Die Lehre von der Wiederkehr ist zweifelhaften Sinns. Es fragt sich sehr, ob man nachhernoch sagen kann: Ich bins. Allein was tuts, wenn mit der Zeitsich ändert die Gestalt? Die Fähigkeit zu Lust und Leidvergeht wohl nicht so bald. Wilhelm Busch

  • Verständnishilfen

    Instrumentalisieren, gemeint ist: etwas benutzen, wofür es nicht bestimmt ist. Narrative, gemeint ist: anmerken, es werden Geschichten erzählt. Kontextualisieren, gemeint ist: selbstverständliche Querbezüge aufdecken.

  • Gebet der Toleranz, Voltaire

    ….ist Abiturwissen in Frankreich, hier, vor 40 Jahren in Deutschland prägten Ringparabeln den Diskurs, heute krakeelt jeder nur er und Seinesgleichen seien daseinsberechtigt und gönnt dem Bedürftigen noch nicht einmal seine Kleidung: Ce n’est donc plus aux hommes que je m’adresse ; c’est à toi, Dieu de tous les êtres, de tous les mondes et de tous les temps :…